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...über mich...

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Waldweg
Julia

Über mich

Some people, when they hear your story, contract. Others, upon hearing your story, expand. And this is how you know. 
Nayyirah Waheed

Schön, dass Du diese Zeilen liest!

Hey, it's me...

Wer bin ich eigentlich? 

Ich bin in aller Linie ein Mensch - mit ganz viel Herz, Neugierde und Wissensdurst -

mit großer Offenheit, manchmal mit ziemlich viel Angst - und immer öfter mit immer mehr

Mut als Angst - feinen Sensoren, wenn es um Ungerechtigkeiten geht... In mir gibt es all diese Anteile und vieles mehr.

Ich lebe oft nach dem Motto "einfach mal machen, könnte ja gut werden" - was mir dabei hilft, vieles so superduper schnell umzusetzen, dass sich die Stimmen des Zweifels und der Unsicherheit immer erst dann bei mir melden, wenn es schon "gemacht" ist - und ich dann nur sagen kann "ja, sorry, ich weiß, das ist jetzt alles super aufregend, aber zu spät für den Einwand, ich hab es ja schon gemacht und schau mal, ich lebe noch. :-)"

Ich leite leidenschaftlich gerne Gruppen, Workshops&Seminare; liebe es, interaktive Vorträge zu halten und dabei Themen anzusprechen, die auch mal anecken. Es macht mir aber ebenso viel Freude, Räume zu gestalten, Türen für andere zu öffnen -

Menschen in Einzelsitzungen liebevoll und wertschätzend zu begleiten. 

Ich bin Julia Appel, Mutmacherin, Wegbegleiterin, Therapeutin, Podcasterin,

Wissenschaftlerin, Mutter von zwei wunderbaren Kindern, Dozentin, stetig Lernende. 

Meine Herzensthemen sind:

  • Transgenerationales Trauma

  • Weiterbildungsmöglichkeiten für junge Mütter

  • Binationale Familien

  • Ganzheitliche Psychologie

  • Körperpsychotherapie: dieses Wunder immer und immer wieder selbst zu erleben!

  • Mehr Bewusstsein für gesellschaftliche Strukturen in die Therapie-Blase zu tragen und dabei vielleicht immer wieder anzuecken :-) 

Bevor ich anfing, mich in Seminaren, Kursen, Büchern und Podcasts intensiv mit allen Themen rund um Psychologie, Neurowissenschaften, Bindungstheorie und dem Gehirn auseinanderzusetzen, habe ich als Dozentin an verschiedenen Universitäten im In- und Ausland in der Lehre und der Beratung gearbeitet - leidenschaftlich gerne Workshops aller Art gegeben, Seminare geleitet und unkonventionelle Dinge in der Lehre ausprobiert. Schnell wurde mir klar, dass in meiner „akademischen Blase“ ganz oft der Mensch und all die Themen, die Menschen wirklich mit sich herumtragen, einfach zu kurz kommen. In vielen Fällen sind Studierende mit ganz persönlichen Themen zu mir gekommen, die den Rahmen meiner damaligen Lehr- und Beratungstätigkeit eigentlich gesprengt haben. Deswegen bin ich jetzt dankbar dafür mich mit ganzem Herzen dem Menschsein in all seinen Facetten widmen zu dürfen – privat und in meiner Arbeit. 

Das Thema „Diversität“ habe ich im Rahmen von Tagungen, wissenschaftlichen Publikationen und Veranstaltungen immer wieder aus akademischer Perspektive beleuchtet. Auch das greift mir zu kurz – denn ich möchte eine Verbindung zum echten Leben herstellen. Warum sind Unterschiede in unserer Gesellschaft immer noch so ein riesiges Problem? Dabei sind wir doch alle ganz einzigartig und ergänzen uns in unserer Vielfalt mit unseren jeweiligen Stärken und Schwächen. Ich bin fest davon überzeugt, dass auch unsere Welt ein friedlicherer Ort werden kann, wenn wir uns mit unseren eigenen Themen und unseren "Päckchen" beschäftigen, damit wir dann auch ganz anders und befreiter in den Kontakt mit anderen gehen können. Denn Verbindung und Verständnis füreinander können nur dann entstehen, wenn wir mit uns selbst gut verbunden sind.

 

Dabei ist mir aufgefallen, dass im deutschsprachigen Raum noch wenig Sensibilität für diskriminierungssensible Ansätze in Therapie und Beratung vorherrscht. Das möchte ich ändern und mehr Bewusstsein für einen Fokus auf Diversität in Verbindung mit psychischer Gesundheit in die Welt tragen.

Natürlich habe ich auch meine ganz eigene "innere Reise" hinter mir: U.a. hatte ich selbst eine Komplexe Posttraumatische Belastungsstörung nach einer langen und schwierigen Beziehung, in der es narzisstischen Missbrauch, viel emotionale Gewalt und andere schwierige Themen gab - und habe diese Erfahrungen mehrere Jahre lang gut therapeutisch aufgearbeitet, meine eigenen Anteile daran beleuchtet und diese Erfahrungen integrieren können. Inzwischen bin ich gestärkt aus diesen Erfahrungen hervorgegangen und sehe das Leben als einen Prozess, der immer wieder neue und unerwartete Herausforderungen für uns bereit hält. Je besser wir uns darauf einlassen können, desto mehr Leichtigkeit kann Stück für Stück in unseren Alltag einziehen. Ich glaube auch, dass unsere Prozesse nie abgeschlossen sind und dass wir immer noch lernen und ein Stück wachsen können - nicht im Sinne von ständigem Optimierungswahnsinn, sondern mit dem Wissen, dass es den unversehrten Kern in uns gibt - dass es schön ist, damit in Kontakt zu sein - und dass sich dennoch immer wieder Schichten von unserem Schutz, unseren Kompensationsstrategien lösen, die alle auch mal ihren guten Zweck erfüllt haben - dass darunter aber tiefe Emotionen liegen, die gefühlt werden wollen. Dass es dafür manchmal Unterstützung braucht, einen Raum, der gehalten wird. Ich bilde mich daher kontinuierlich im therapeutischen Bereich weiter, um mein Methodenspektrum zu erweitern und auch meine eigenen Themen (und blinden Flecken) durch Selbsterfahrung zu beleuchten.

 

"It is not our differences that divide us. It is our inability to recognize, accept, and celebrate those differences.“

Audre Lorde

Qualifikationen im therapeutischen
und beratenden Bereich:

Heilpraktikerin für Psychotherapie; Systemische Beraterin (STIP); Mentorin am Systemisch-Transaktionsanalytischen Institut und Praxis, Epigenetik Coach (Healversity), zertifiziert durch die Deutsche Gesellschaft für Naturstoffmedizin, funktionelle Medizin und Epigenetik (DGName), Diversitätstrainerin & Dozentin

Aktuell: in
Ausbildung in Biodynamischer Körperpsychotherapie nach Gerda Boyesen

  • traumasensibel und tiefenpsychologisch; siehe: https://biodynamik.de/

  • anerkannt durch die European Association for Body Psychotherapy und die Deutsche Gesellschaft für Körperpsychotherapie

Zusätzliche besuchte Seminare: 

  • Anatomie&Physiologie

  • Far Memory mit Ebba Boyesen

  • "Wenn Hände spüren lernen" - Einführung in die Craniosacrale Therapie

  • "Der verwundete Heiler" - mit Menno de Lange

  • Healversity Praxis-Seminar

Weiterbildung "The Body Keeps the Score - Trauma Healing Through the Senses" (Bessel van der Kolk, MD)

Weiterbildung "Using Sensorimotor Psychotherapy To Treat Complex Trauma" (Dr. Pat Ogden)

Gesprächspsychotherapie nach Rogers, systemische Therapie, Entspannungsverfahren in der Psychotherapie, Achtsamkeit in der Psychotherapie (ALH-Akademie)

Zusätzliche Seminare und Fortbildungen in den "anerkannten" Körperpsychotherapiemethoden: HAKOMI-Processings in Frankfurt und Heidelberg; Bodynamics Seminar „Positionierung in meinem Leben" in Langenfeld

Online Fortbildung SEI® - Frühe Verletzungen und Entwicklungstrauma erkennen und heilen - Beziehung und Sicherheit mit traumatisierten Klienten von Dami Charf 

 

Certification Programme in Advanced Trauma, PTSD & Dissociation (PESI UK)

Play Therapy Training (PESI UK)

Weitere Qualifikationen

2019

  • Master of Arts (im Studiengang “Frankophone Studien” mit Fokus auf Postkolonialismus und Mehrsprachigkeit in Literatur- und Sprachwissenschaft)

  • Zertifikatsstudium (Didaktik des Deutschen als Zweitsprache)

 

Universität Bayreuth

2016

  • Bachelor of Arts (im binationalen Studiengang "Europäische Studien")

Universität Paderborn / Université Le Mans, Frankreich

  • Juni 2024

       Workshop "Empowerment als Erziehungsaufgabe" mit Dr. Nkechi Madubuko

  • seit 2021

    Referierende und Workshopleiterin für das ASA-Programm (Engagement global) zum Thema „Kolonialismus und   Entwicklungszusammenarbeit“

     

  • September 2021 – Dezember 2022

    Konzeption und Durchführung von verschiedenen postkolonialen Projekten an der University of Namibia (Exkursionen, 

       Kreatives Schreiben, Teilnahme an Tagungen sowie Unterrichtsprojekt „Zwischen Heimat und Albtraum“, in Kooperation mit   

       Studierenden der University of Cape Town)

  • August 2020

    Abschluss des Moduls „Critical Whiteness” an der Universität Bayreuth im Rahmen meines Zertifikatstudiums „Didaktik des Deutschen als Zweitsprache“

  • Oktober 2017

       Critical Whiteness Workshop mit Dr. Natasha A. Kelly

  • September 2019

 

       Workshop für Eltern und Bezugspersonen von Schwarzen Kindern und KoC (Kids of Color) mit Tupoka Ogette und Stephen 

       Lawson

  • ​November 2019

       Teilnahme an der Fachtagung für Rassismuskritische Migrationspädagogik (Jugendbildungsstätte Unterfranken)

Bücherregal mit diversitätssensiblen Büchern
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